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Sunshine Act

Der amerikanische „Physician Payments Sunshine Act“, der ein Teil des Affordable Care Acts ist, soll die Transparenz bei der Zusammenarbeit zwischen Ärzten und der Industrie in den USA erhöhen. So soll etwa verhindert werden, dass Ärzte bei den Patienten für die Produkte eines Herstellers werben und dafür im Gegenzug finanzielle Mittel oder Präsente erhalten.

Ab dem 1. August 2013 verpflichtet der „Sunshine Act“ alle Hersteller von Pharmazeutika und Medizinprodukten alle Zahlungen und Wertübertragungen an amerikanische Ärzte und Lehrkrankenhäuser, die den Betrag von 10 USD übersteigen, zu dokumentieren und dem Center of Medicare & Medicaid Services (CMS) offen zu legen. Die offengelegten Zahlungen können nach der Veröffentlichung durch die CMS auf einem Online-Portal von Jedermann eingesehen werden. Somit kann der Patient in gesundheitlichen Fragen überprüfen, ob der Arzt unbefangen handelt oder aufgrund industrieller Beziehungen zu dem Medizinprodukt oder Medikament rät.

Neben der Auswirkung der erhöhten Transparenz wird der Sunshine Act vor allem für die Hersteller große bürokratische Auswirkungen haben. Die Hersteller werden interne Prozesse zur adäquaten Datenaufnahme aller Zahlungen an Ärzte umstellen bzw. einführen müssen. Dies gilt unter anderem auch für die Dokumentation der Aufwandsentschädigungen für Teilnehmer an Usability-Studien.

Bei weiteren Fragen zum Thema unterstützt Use-Lab Sie gerne!

Quellen:

 http://www.federalregister.gov/articles/2013/02/08/2013-02572/medicare-medicaid-childrens-health-insurance-programs-transparency-reports-and-reporting-of

 

 http://www.cms.gov/Regulations-and-Guidance/Legislation/National-Physician-Payment-Transparency-Program/Program-Fact-Sheets-and-User-Guides.html

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